Steh-paddeln
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die Freude am gleiten

 

Willkommen auf der Seite von SUP-StandUp-Paddling

Standup-Paddling hat in den letzten Jahren einen rasanten Siegeszug in den Wassersport vollzogen.
Kaum ein See, Fluß oder Meer ist noch ohne ein Surfer auf einem SUP denkbar.
Woher kommt die Faszination für das Stehpaddeln und wie findet man den Einstieg auf das Stand-Up-Paddel-Board?
Was ist der Unterschied zwischen einem SUP und einem iSUP?

Wer einen schnellen Überblick benötigt, findet hier viele Antworten.


Die Geschichte des Stehpaddelns

Das Paddeln im stehen ist keine neue Erfindung. Bereits polynesischen Fischer bei Tahiti bewegten sich stehend in Ihren Kanus fort. Und in Asien ist das Paddeln im stehen auf einem Floß keine Seltenheit.

Anfang der 2000´er Jahre konnte sich das Stehpaddeln als eigene Sportart etablieren.
Dabei entwickelten sich verschiedene Designs bei den SUP Boards die wir im folgenden näher erläutern werden.
Einen weiteren Siegeszug erhielten die SUPs durch die Entwicklung des iSUP, also des inflatable Stand Up Paddling Boards. Das Paddel Board wurde hierdurch flexibel einsetzbar und konnte jederzeit einfach transportiert werden.


Das Stand Up Paddel Board (iSUP / SUP)

Das SUP gibt es je nach Einsatzgebiet in verschiedenen Ausführungen.
Hier bekommt Ihr eine Übersicht der unterschiedlichen Stand-Up-Paddling-Board Typen.

SUP oder iSUP?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einem festen SUP und einem aufblasbaren SUP.
Wir beziehen uns bei den Vor-/Nachteilen auf das iSUP, also das aufblasbare Stand-Up-Paddling Board.
Für das feste SUP gilt es entsprechend umgekehrt.

Vorteile iSUP

  • Deutlich einfacher Transport
  • In der Regel geringeres Gewicht
  • Platzsparende Aufbewahrung
  • Die Oberfläche ist unempfindlicher gegen stumpfe Gegenstände
  • Reparaturen können meist selbst durchgeführt werden und benötigen kein spezielles Werkzeug
  • Die Oberfläche ist weich und mindert Verletzungen beim stürzen

Nachteile iSUP

  • Langsamer und nicht so wendig
  • Weniger gut für Wellen geeignet, da harte Kanten wie beim Surfbrett fehlen
  • Kraftanstrengung beim aufpumpen
  • Lange Aufbauzeiten
  • Hohe Empfindlichkeit gegen spitze Gegenstände


Allround SUP

Ein Allround SUP eignet sich besonders für Anfänger und Gelegenheitsfahrer. Das Stand-Up-Paddling-Board ist etwas breiter geschnitten und liegt deswegen ruhiger und stabiler im Wasser. Oft liest man hier auch den Begriff Kippsicher, da man eher das Gleichgewicht verliert, als das das SUP wirklich umkippt. Hier findet man auch Größen in der die ganze Familie auf das SUP passt. Ein Allrounder Stand-Up-Paddling-Board gibt es auch oft als günstiges Gesamtpaket mit allem nötigen Zubehör. Aber Vorsicht, auch hier bekommt man was man bezahlt. Günstig geht immer auf kosten der Bauweise.

Kaufempfehlung iSUP Allrounder (Mit Direktlink, wenn verfügbar)

Light Boardcorp MFT Blue Series 20 Freeride


Ariinui Prime H-Lite 

Fishing

Ein Fishing SUP, also ein SUP das konzipiert wurde um damit fischen zu gehen ist stabil und bietet Möglichkeiten seine Ausrüstung zu transportieren oder gar aufzubauen. So gibt es zum Beispiel Halterungen für Angeln auf dem SUP. Diese Fishing Stand-Up-Paddling-Boards lohnen sich ebenso für Gelegenheitsfahrer oder gemeinsame Familienausflüge, da sie ein hohes Volumen besitzen. Also eine hohe Tragkraft und Stabilität.

Race

Ein Race SUP hat eine eher längliche, stromlinienförmige Bauweise und ist dadurch sehr schnell und wendig. Dadurch ist es auch weniger Stabil und nicht für Anfänger geeignet. Ein Race Stand-Up-Paddling-Board ist meist auch deutlich länger um eine gute Spurtreue zu erhalten. Das sollte man besonders beim Transport eines Hardboards berücksichtigen.

Touring

Ein Touring SUP, oft auch Cruising SUP genannt, ist das typische Aufsteiger SUP Board. Es ist meist etwas länger und schmaler geschnitten als ein Allrounder SUP. Hier wird Wert auf einen niedrigeren Wasserwiderstand gelegt um das Touring Stand-Up-Paddling-Board leichter und schneller im Wasser bewegen zu können. Touring SUPs erkennt man auch daran das die beiden Enden nicht mehr so rund und ausladend sind wie bei einem Allrounder SUP. Entsprechend lohnt sich der Umstieg auf ein Touring SUP sobald man sich regelmäßig auch an größere Strecken heran traut.



Light Boardcorp 3L MFT Platin Tourer


Ariinui Prime Stand Up


Wave

Wie es der Namen schon vermuten lässt sind die Wave SUP auf das surfen von Wellen ausgelegt. Sie sind sehr schnittig und wenig konzipiert. Müssen mit Ihnen doch schnelle Richtungswechsel möglich sein. Dabei muss das Wave Stand-Up-Paddling-Board jedoch sehr eigenstabil sein um nicht zu knicken.

Yoga

Yoga auf einem SUP? Ja, tatsächlich, das geht. Ein Yoga SUP ist besonders dick und kippsicher. Es muss seinen Fahrer ja trockenen Fußes durch alle Bewegungen tragen können. Bei den Yoga Stand-Up-Paddling-Board hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan, da Yoga insgesamt ein sehr aufstrebender Sport ist.

Wind-SUP

Das Wind-Stand-Up-Paddling Board besitzt eine Fassung für Windsurf Masten und kann somit zum Windsurfer erweitert werden. So kann man an ruhigen Tagen mit dem SUP Paddeln und an wildreichen Tagen Windsurfen gehen. Dabei passen die normalen Masten und Segel aus dem Windsurf Bereich.


Kaufempfehlung iSUP Windsurfer (Mit Direktlink, wenn verfügbar)

Ariinui Squall Windsup




Zubehör für das Stand-Up-Paddling-Board 

Tatsächliche benötigt man beim SUP fahren nicht viel Zubehör.. wenn man will kann man es aber natürlich auch auf die Spitze treiben. Die Industrie gibt einem auch hier viele Möglichkeiten Geld in sein Hobby zu investieren. Wir gehen hier aber nur auf das wirklich notwendige ein.


SUP Paddel

Das SUP Paddel gibt es in verschiedenen Ausführung. Aber Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Alu und Carbon. Dann noch ob das Paddel 2- oder 3-fach teilbar ist. Alu ist günstiger, aber auch schwerer. Carbon ist deutlich leichter, aber auch deutlich teurer.

Bei der Teilbarkeit gibt es Aussagen, das aus je mehr Stücken das Paddel besteht es weniger Stabil ist. Als Einsteiger sollte man diesen Unterschied nicht merken, so fern er bei modernen, hochwertigen Paddeln noch existiert. Zu dem passt ein 3-teiliges Paddel komplett in den Rucksack des iSUP. Ein 2-teiliges meistens nicht mehr.

Das Paddel ist Längenverstellbar. Hier stellt man sich gerade in und stellt die Länge so ein, dass man mit leicht über Kopf gestreckten Arm auf den Handgriff greifen kann. Am besten macht der Arm hier eine leichte beuge.

Die Paddelspitze ist leicht abgewinkelt und zeigt beim paddeln nach vorne, damit man möglichst viel Kraft beim durchziehen im Wasser erzeugen kann.


SUP Board Leash

Die SUP Leash wird am Fußgelenk oder unterhalb vom Knie festgemacht, je nach Model. Man sollte die Leash immer benutzen um das Board nicht davon treiben zu sehen, wenn es einen doch mal vom Stand-Up-Paddling Board herunter haut. Eine gute Neprenpolsterung trägt zum deutlichen Tragekomfort bei. Hier nicht am falschen Ende sparen.


SUP Luftpumpe

Ja, ohne Luftpumpe wird es unmöglich ein iSUP aufzublasen. Die spezielle iSUP Luftpumpe gehört in der Regel beim iSUP dazu. Das Ventil am iSUP hat eine Drucktaste mit einer Feder. Drückt man diese und dreht dabei den Knopf rastet er ein und lässt die Luft ungehindert austreten. Vorsicht, das ist manchmal etwas laut und kann einen erschrecken. Das iSUP steht halt doch unter Druck :-)

Vor dem aufpumpen prüft man das der Taster heraussteht. Notfalls einmal drücken und drehen um zu sehen wie der Taster steht. Dann den Schlauch an der Pumpe eindrehen. Jetzt erst den Schlauch auf das Ventil im iSUP eindrehen. Und los geht das fröhliche Pumpe. Anfangs geht es noch sehr leicht, aber Richtung Ende deutlich schwerer.


Neoprenanzug / Kleidung

Ob und was man beim Stand-Up-Paddling trägt ist Jedem selbst überlassen. Man sieht am See von freiem Oberkörper bis Fullsuit Neoprenanzug alles. Einfach anziehen was gefällt und einem Bewegungsraum lässt. Aber denkt dann in der Regel steht Ihr die meiste zeit auf dem SUP und je nach Sonneneinwirkung kann es warm werden. Aber auch umgekehrt sehr kühl, wenn das Wetter mal nicht so gut ist.


SUP Rucksack / Tasche

Der Rucksack ist beim iSUP in der Regel dabei. Beim Hard SUP muss man die Tasche eher zusätzlich kaufen. Zu empfehlen ist er in beiden Fällen und den Transport zu erleichtern und das Material zu schützen.


SUP Reparatur Kit

Mal schnell ein Loch flicken ist beim iSUP fast noch selbsterklärend. Deswegen ist in der Regel beim iSUP eine Dose dabei die die notwendigsten Sachen wie Patches und ein Werkzeug zum Ventil befestigen/aufschrauben dabei. Der Notwendige Kleber um das Patch aufzubringen fehlt jedoch oft. Hier benötigt Ihr einen PVC Kleber oder Rubber Cement. Das letzte iSUP habe ich erfolgreich mit UHU Allplast repariert. Ist günstig und bekommt man in jedem Baumarkt.


Welche SUP Board Größe brauche ich?

Die folgende SUP Größentabelle dienen zur Orientierung und sind weiter abhängig von der persönlichen Fitness, dem Gleichgewichtssinn und dem Einsatzgebiet. Wir gehen bei den Angaben vom Flachwasser aus, für Touren sind leicht höhere Volumen und Längen von Vorteil.


SUP Anfänger

Bis 60 Kg => ca. 170 Liter Volumen / 30" (76cm) Breite / 10'2" - 11'2" (310-340cm) Länge

Bis 70 Kg => ca. 180 Liter Volumen / 31" (79cm) Breite / 10'2" - 11'2" (310-340cm) Länge

Bis 85 Kg => ca. 220 Liter Volumen / 31" (79cm) Breite / 11'2" - 12'2" (340-370cm) Länge

Bis 105 Kg => ca. 230 Liter Volumen / 32" (81cm) Breite / 11'2" - 12'2" (340-370cm) Länge

Über 105 Kg => ab 230 Liter Volumen / 33" (84cm) Breite / +11'8" (ab 355cm) Länge


SUP Fortgeschrittene

Bis 60 Kg => ca. 150 Liter Volumen / 28" (71cm) Breite / 10'2" - 11'2" (310-340cm) Länge

Bis 70 Kg => ca. 160 Liter Volumen / 29" (74cm) Breite / 10'2" - 11'2" (310-340cm) Länge

Bis 85 Kg => ca. 230 Liter Volumen / 31" (79cm) Breite / 11'2" - 12'2" (340-370cm) Länge

Bis 105 Kg => ca. 230 Liter Volumen / 32" (81cm) Breite / 11'2" - 12'2" (340-370cm) Länge

Über 105 Kg => ab 230 Liter Volumen / 33" (84cm) Breite / +11'8" (ab 355cm) Länge


iSUP (Aufblasbares StandUp Paddle Board)

Für iSUP gilt eine etwas andere Aufteilung, da diese durch Ihre Beschaffenheit andere physikalische Eigenschaften besitzen.

Wir unterscheiden hier erst mal nach dem Einsatzgebiet und legen somit die empfohlene iSUP Boardgröße fest.


iSUP für Kinder => 7'0" - 8'6" (238 - 258cm) Länge

iSUP für Surfen/Wellen => 9'0" - 9'8" (274 - 290cm) Länge

iSUP für Beginner/Allrounder => 10'0" - 10'8" (304 - 330cm) Länge

iSUP für Allrounder/Touren => 11'0" - 11'6" (335 - 350cm) Länge

iSUP für Touren/Cruisen => 12'0" (384cm) Länge

iSUP für Race => 14'0" (427cm) Länge

iSUP für Fitness => 9'0" - 11'6" (290 - 340cm) Länge

iSUP Yoga => 9'0" - 11'6" (290 - 340cm) Länge

 

Als nächstes wählt man die notwendige Breite des iSUP. Dabei hilft die folgende Aufstellung.

32" => Beliebtes Maß für mittelsportliche Einsteiger und Tourer welche sich auch mal in raueres Wasser wagen.

34" => Beliebt bei Einsteigern und Familienausflügen mit Lebensgefährte und/oder Kind.

36" => Für alle etwas kräftigeren Anfänger (+90 Kg) oder Tourer auf unruihgem Wasser mit Gepäck.